Es liegen erneut 4 Tage Diskussion hinter uns – im Mittelpunkt stand wie zu erwarten die Atemwegssicherung. Das Team im Fall hat diese Herausforderung glücklicherweise gekonnt gemeistert 👏 Doch wie ging dieser spektakuläre Fall denn schlussendlich aus?
[Teil 1 verpasst? Dann schau‘ doch erstmal hier vorbei!]
Wir starten endlich in die nächste Runde 😃 Hoffentlich habt ihr euch die letzten Wochen gut erholt, denn es geht gleich richtig zur Sache. Mehr Infos wollen wir noch gar nicht preisgeben, denn auch das Team wurde ziemlich überrumpelt. Aber lest selbst, viel Spaß und vor allem gehaltvollen Austausch!
In der Dönerbude werden gerade die Saucen-verschmierten Alufolien und Servietten der RTW- und NEF-Besatzung vom Tisch geräumt, als die vier Melder gehen: >Goethe-Realschule – Sturz; Info: Einweiser am Schultor< „Ach das ist ja gleich neben an. Keine 2 Minuten!“ – „Wenn da mal nicht der Hausmeister von der Leiter gefallen ist.“
Atemnot und respiratorische Einschränkungen sind im nichttraumatologischen Schockraum häufig. Welche Erkrankungen dahinterstecken können und einige Tipps für die praktische Versorgung in der Präklinik und in der Notaufnahme gibt’s von Prof. Kumle.
Ein sehr zeitkritisches Problem im nichttraumatologischen Schockraum kann ein A-Problem sein. Wir sprechen mit Experten Dr. Michael über Basics und entlocken ihm einige Tipps!
Die Reanimation unter besonderen Bedingungen birgt zusätzliche Herausforderung bezüglich Einsatztaktik und Eigenschutz – die Reanimation bei Hypothermie ist eine solche Besonderheit, denn nicht nur im alpinen Gelände muss mit einer Hypothermie gerechnet werden, auch im Rahmen von Ertrinkungsunfällen spielt die Hypothermie eine wichtige Rolle. Im Management ändert sich im Vergleich zur „normalen Reanimation“ viel – wir haben einige Highlights für euch zusammengefasst.
Im nichttraumatologischen Schockraum begegnen uns eine Vielzahl an Leitsymptomen – und bei kritisch Kranken ist eine strukturierte Abarbeitung wichtig. Wie das mit dem PR_E-AUD2IT-Schema funktionieren kann, erklärt Dr. Gröning.
Der nichttraumatologische Schockraum: Was ist das?
Während bei Polytrauma schon seit Jahrzehnten eine strukturierte Notfallversorgung stattfindet, sind nicht-traumatologische Notfälle noch sehr unterschiedlich behandelt. Prof. Michael Bernhard erklärt die Grundlagen – und leitet die Non-Trauma-Schockraum Wochen bei Nerdfallmedizin ein!
Kritisch kranke Patienten sollen im Schockraum eine Erstversorgung erhalten. Welche Patienten gehören aber in den Schockraum?
Für das Trauma gibt es neue Kriterien in der S3-Leitlinie, die ihr von uns zusammengefasst hier findet. Aber auch für kritisch kranke Patienten ohne Trauma existiert inzwischen ein Weißbuch, in dem spezifische Kriterien definiert sind.
Moritz hat für euch sogar 2 Varianten als Infografik erstellt, die sich nur im Übergabeschema (ISOBAR / SINNHAFT) unterscheiden. Wenn ihr euch auf die eine Seite die Trauma-Kriterien und auf die andere die Non-Trauma-Kriterien druckt, habt ihr sogar beides auf einer Pocketkarte immer dabei :-). Vielen Dank auch an dieser Stelle an Michael Kauerz (Uniklinik Düsseldorf) für den Input!
Massive Schwellung, bedrohter Atemweg. Das sind die ersten Stichworte, die einem vielleicht im Zusammenhang mit einem Angioödem in den Sinn kommen. Nicht immer handelt es sich dabei um eine allergische Genese. Im Notfall ist es oft schwer zu unterscheiden, ob es sich um eine allergische Reaktion oder eine andere Ursache handelt. Wir haben für euch die wichtigsten Fakten zum Angioödem zusammengestellt.
Was für ein spannender, aber diffuser Fall – bis zum Schluss ist es teilweise nicht möglich, manche Symptome oder Parameter schlüssig zu erklären. Ich hab mich auf jeden Fall über die Diskussion in der Gruppe gefreut, eine Menge für den Alltag und auch einiges für die nächsten innerklinischen NERDfälle gelernt.