NERDfacts 06/2022 – Natriumnitrit

Ein neuer Trend, der zuletzt z.B. in den USA immer wieder für Suizidversuche genutzt wird: Natriumnitrit.

In den neuen NERDfacts gibt’s die wichtigsten Punkte zu Diagnostik und Therapie für Natriumnitrit MetHb Bildner ganz fokussiert zusammengefasst. Vielen Dank den Toxdocs Christoph und Raimond für deren fantastische Recherche, die wir hier nutzen durften! Auf der Toxdocs-Seite findet ihr auch viele weitere Informationen, Quellen und detaillierte Hintergründe zu Met-Hb-Bildern und der Behandlung.

NERDfall Nr.25: Atemlos

Hallo und herzlichst willkommen zu einer weiteren Runde bei den NERDfällen! 🤓 Es geht zu einer 74-jährigen Dame mit Atemnot. Vergesst nicht, eure Gedanken hier in den Kommentaren oder in der Telegram-Diskussionsgruppe mit all den anderen Nerds da draußen zu teilen. Viel Freude mit dem Fall!

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NERDfacts Folge 5/2022 Blutkulturen Teil 2

Blutkulturen Teil 2

Im ersten Teil zu den Blutkulturen haben wir eine Infografik für euch gebastelt. In Teil 2 stellen wir euch weitere Infos zur Verfügung. Die Erregerdiagnostik (Blutkulturen, Urin, Sputum usw.) ist einer der wichtigsten Maßnahmen, um eine gezielte Antibiotikatherapie zu wählen. Auf welche Dinge man bei Blutkulturen achten muss und wie man bestimmte Befunde interpretiert zeigen wir euch heute.

Das pdf zu dieser Folge findet Ihr hier:

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NERDfall Nr. 24 – Teil 2: Die Thyreotoxische Krise

Na da hat der Unbekannte ja nochmal Glück gehabt, etwas genauer unter die Lupe genommen worden zu sein!
Die Blutwerte haben die Diagnose zwar bereits verraten aber auch so hat sich in der Gruppe kaum jemand vom „typischen“ Drogenintox-Setting verleiten lassen. Generell war es schon wieder ein richtig starker Austausch u.a. zur Einsatztaktik, zum Transportziel und Therapieansätzen, welcher schlussendlich sogar noch die korrekte Vermutung zur Ursache hervorbrachte 😀
Aber das Fall-Ende soll natürlich trotzdem nicht vorenthalten bleiben:

[Hier ginge es erstmal zu Teil 1]

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NERDfall Nr. 24 – Teil 1: Die Tropische Partynacht

Und es geht in die nächste Runde!
Die vorliegenden Temperaturen der Fallszenerie lassen bei uns allen wahrscheinlich Erinnerungen des diesjährigen Sommers hochkommen. Doch war auch so ein Einsatz dabei?

Es ist Hochsommer. Nicht einmal die Nacht verschafft der Großstadt die ersehnte Abkühlung. Um ca. 3 Uhr fordert eine Streife einen RTW nach – Einsatzstichwort: Drogenintoxikation.

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Einsatzmanagement im Notarztdienst: Lifehacks für den Einsatz!

Neben der ganzen Medizin gibt es einen Faktor, der einen guten Einsatz zu einem tollen Einsatz werden lässt – ein richtig gutes Management.

Wir haben versucht unsere Erfahrungen aus den Einsätzen der vergangenen Jahre mal zu bündeln und haben dabei auch Tipps und Tricks der PinUps und von Rettungsdienst FM aufgenommen.

Wo bin ich, wer bist du und was tun wir hier eigentlich?

Bei jedem Dienstantritt lohnt sich ein kurzer Rundgang auf der Wache – kennt man alle Anwesenden (im Zweifel nochmal kurz vorstellen)?

Ein kurzer Wortwechsel mit dem/der Fahrer:in des NEF sollte einige wichtige Punkte umfassen:

  • Wie steht es um das allgemeine Befinden? (muss Rücksicht auf Rückenschmerzen, Pollenallergie etc. genommen werden; sind alle ausgeschlafen?)
  • Gibt es Neuigkeiten im Einsatzgebiet? (Veranstaltungen, Baustellen, Unwetterwarnung etc.)
  • Welche Kliniken können angefahren werden?
  • Gibt es Themen, die man nochmal kurz ab-/durchsprechen sollte? (Wir versuchen „Angstthemen“ wie Kinder-CPR, MANV oder Trauma-Reanimation immer mal wieder kurz durchzugehen)

Fahrzeugcheck:

Ein Fahrzeugcheck steht auch uns Notärzt:innen gut zu Gesicht, hier kann man sich mit der/dem Fahrer:in über neue/selten genutzte Medikamente und Materialien austauschen, nochmal selten genutzte Geräte ausprobieren und das Fahrzeug besser kennenlernen.

Einsatz:

Der Melder geht – schnell zum Auto und losfahren. Die Kilometerstände und das Fahrtenbuch (welches vor Weiterfahrt zum Folgeeinsatz schnell noch ausgefüllt wird) hat übrigens medizinisch wenig Relevanz… 😉

Anfahrt nutzen:

Insbesondere bei Einsatzstichworten, die einen aufwändigen Einsatz versprechen sollte kurz im Team das allgemeine Vorgehen abgestimmt werden:

  • Was muss insbesondere beachtet werden? (Eigenschutz, Wärmeerhalt, Sondermaterial)
  • Kurze Einsatzstrategie (Welche Medikamente bei Intubation, wann RTH bestellen, was soll vorbereitet werden bei Geburt etc.)
  • Kurz Rollen abstimmen
  • Bei Kindernotfällen Gewicht abschätzen und Dosierungen für potenziell notwendige Medikamente schonmal besprechen (ist einfach eine tolle Übung)

Am Einsatzort:

Kurzer Rundumblick:

  • Gibt es Gefahren?
  • Muss eine Rückmeldung auf Sicht an die ILS erfolgen?
  • Raumordnung für weitere Kräfte ok?

Auf dem Weg zum/zur Patient:in: Wie komme ich hier wieder raus??? (Gibt es einen Fahrstuhl, kann man mit dem Raupenstuhl die Treppe runter, könnte die Feuerwehr mit der Leiter helfen etc.)

Bei der/dem Patient:in:

Erste Einschätzung:

  • Akute Lebensgefahr erkennbar – dann laut an das Team kommunizieren und loslegen 😉
  • Ansonsten lohnt sich trotz Notfalleinsatz eine kurze Vorstellung und Erläuterung was jetzt passiert. (z.B.: „Guten Tag, ich bin der Notarzt und mit mir ist ein Team vom Rettungsdienst hier um Ihnen zu helfen. Während ich Ihnen gleich ein paar Fragen Stelle, werden die Kolleg:innen schonmal Kabel an Ihnen befestigen und ein paar Werte messen!“) – Bis auf Reanimationen oder Periarrest/Koma ist Variante 2 (Vorstellung und kurze Erklärung) meistens möglich

Erneut lohnt sich nach initialer Stabilisierung bzw. Vorstellung ein kurzer Rundumblick (Versorgungssituation, medizinische Geräte wie Sauerstoff, Heimbeatmung etc.) – wenn genug Ressourcen vorhanden sind, kann das auch super delegiert werden.

Interventionen/Therapie:

Grundsätzlich lohnt sich im Rettungsdienst der Blick auf das Wesentliche – unnötige Therapieversuche und Interventionen können immer mit ungeplanten Komplikationen einhergehen.

Wo therapiere ich?

  • Muss die Intubation/NIV bzw. die Blutdruckmedikation etc. jetzt erfolgen, oder gelingt eine schnelle Rettung und Therapie im vorbereiteten RTW?
  • Kennt jeder seine Rolle? (IMMER 10for10, klare Rollen und Verantwortlichkeiten verteilen)

Behalte das Ziel im Blick!

  • Frühzeitig Transport vorbereiten lassen!
  • Transportziel abklären und vorinformieren!
  • Vor der Abfahrt bei relevant Erkrankten immer Telefonat mit aufnehmender Klinik!

Was nehme ich mit?

Wenn die Zeit bleibt, ist jede Notaufnahme über Vorbefunde/-Briefe sowie ggf. eine Telefonnummer von Angehörigen dankbar. Auch Hörgeräte und Sehhilfen sowie ein Handy und vllt. ein paar Euro für das Taxi nach Hause sowie Schuhe sollten immer mitgenommen werden – wenn möglich.

Schatz, wie war ich?

Nach aufregenden, anstrengenden oder schwierigen Einsätzen immer nachbesprechen!

Insbesondere bei Einsätzen, die nicht gut liefen oder unklar waren in der aufnehmenden Klinik nachfragen. „Schlimmer als jemand, der sich irrt ist jemand der sich irrt ohne es zu bemerken!“.

Das größte Problem am Notarzt-/Rettungsdienst ist der fehlende Blick auf den weiteren Verlauf. Wir können nur dann lernen, wenn wir Fehler oder Optimierungspotential auch erkennen – hier wären Klinikkooperationen natürlich toll.

Was sind eure Tipps und Tricks? Wir sind total gespannt und haben hier nur ein paar der aus unserer Sicht wichtigsten Faktoren für einen guten Einsatz aufgelistet! Also gerne Kommentare! 🙂

Infografik Blutkulturen

Blutkulturen gehören zu den wichtigsten Diagnostikmitteln bei (schweren) Infektionen. Daher ist es so wichtig diese korrekt zu entnehmen und die Ergebnisse richtig zu interpretieren. Anhand der Ergebnisse können gezielt Antibiotika ausgesucht werden, Resistenzen reduziert und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Die wichtigsten Dinge, die zu beachten sind, findet ihr auf unserer Infografik.

Hier könnt ihr die Grafik herunterladen:

Auch bei den Kollegen von Pin-Up-Docs findet ihr weitere Informationen zum Thema.

NERDfall Nr. 23 – Teil 2: Kohlenstoffmonoxidvergiftung

Die Kohlenstoffmonoxid (CO) – Intoxikation – ein wirklich spezielles Thema, was schon viel diskutiert und aufgearbeitet wurde. Dennoch ist es ein Thema, das nicht unterschätzt werden darf und auch in der nächsten kalten Jahreszeit vielleicht wieder aktuell wird.

Ich möchte mich bei euch für diese wunderbare Diskussion über meinen ersten NERDfall bedanken, es war wunderbar den Verlauf und die verschiedensten Differentialdiagnosen mitzuverfolgen!

Gliederung:

  1. Fallauflösung 
  2. CO-Intoxikation – was ist das denn eigentlich?
  3. Better safe than sorry – Eigenschutz
  4. Der aufgearbeitete Fall
  5. Endlich Feierabend!
  6. Take-Home-Message
  7. Quellen
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NERDfall Nr. 23 – Teil 1: Kollaps

Bevor wir in den nächsten Fall starten, darf ich eine grandiose Neuigkeit verkünden: Unser NERDfälle-Team hat Zuwachs bekommen!
Kristin Schuhmann unterstützt uns absofort in der Rubrik und stellt hiermit einmal kurz sich selbst und dann auch gleich den August-Fall vor:

Hallo, ihr lieben NERDfall begeisterten Menschen da draußen – und herzlich Willkommen zu meinem ersten NERDfall! Ich bin Kristin und darf Wiebke und Navid in Zukunft hier in dieser Kategorie unterstützen. Ich bin über den Schulsanitätsdienst in die Notfallmedizin geraten und kann mir keinen besseren Bereich in der Medizin vorstellen. Ursprünglich bin ich gelernte Rettungsassistentin, inzwischen auch Notfallsanitäterin und Medizinstudentin im klinischen Abschnitt. Ich bin ein Fan von guter Kommunikation, nerdigen, fairen Diskussionen, trinke dabei gerne guten Kaffee und bin begeistert von Menschen, die begeistern.

Und jetzt genug von mir! Ich hab euch heute einen Fall aus dem Archiv mitgebracht, mit einem ganz klassischen und tagtäglichen Einsatzbild – viel Spaß wünsche ich euch hier und in der Telegram-Gruppe!

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NERDfacts Folge 4/2022 Nasenbluten

Nasenbluten

Meist handelt es sich bei Nasenbluten (Epistaxis) um wenig dramatische Blutungen. Mit Basismaßnahmen lassen sich die meisten Blutungen gut in den Griff bekommen. Oft liegt die Blutungsquelle im vorderen Nasenabschnitt (Locus Kiesselbachii). In seltenen Fällen können auch hintere Blutungen auftreten, die schwerwiegende Grunderkrankungen als Ursache haben können (z.B. Tumoren, M. Rendu-Osler). Welche Maßnahmen ihr einleiten könnt und wann ggf. der HNO-Arzt notwendig wird, erfahrt ihr heute.

Das pdf zu dieser Folge findet Ihr hier:

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