Spätestens seit Kohlenmonoxid (CO) -Warner im Rettungsdienst flächendeckend mitgeführt werden, hat die Gefahr für Rettungskräfte zum Glück abgenommen.
Für Betroffene bleibt die CO-Intoxikation weiterhin ein unsichtbarer Killer. Insbesondere beim Management gibt es dabei einige Veränderungen zu früheren Konzepten. Wir haben versucht, das Thema in zwei kompakten Videos für euch aufzuarbeiten:
Für Einige vielleicht ein nerdiges Thema – für Alle die in die in der klinischen Notfallmedizin arbeiten schon fast ein alter Hut: Ultraschall. Nachdem in den letzten Jahren bewiesen wurde, wie oft eine fokussierte Sonografie lebensrettende oder sofort therapierelevante Ergebnisse gebracht hat, kommen kleine, handliche Ultraschallgeräte zunehmend auch auf Rettungsmittel… aber nach was suchen und wann einsetzen? Im neuen Video gibt es einen pragmatischen Überblick über Szenarien und auch einige Tipps zum Einsatz – und wo man vielleicht auch etwas zurückhaltend sein sollte.
Bauchschmerz… bereitet uns oft Bauchschmerzen. Was sind die wichtigsten Prinzipien in der Notfallversorgung, worauf sollten wir achten? Einige wichtige Fakten gibt’s im neuen Shortcut.
Im letzten Video haben wir den Status Epilepticus und die neuen Leitlinie dazu diskutiert. Aber – viel häufiger kommen wir nach einem Krampfanfall in Kontakt mit Patient:innen. Was sollten wir dann tun? Welche Abklärung ist sinnvoll?
Und: Wie unterscheidet man eigentlich einen epileptischen Anfall von einer konvulsiven Synkope und dissoziativen Anfällen?
Wir sprechen wieder mit dem Neurologen PD. Dr. Simon Fandler-Höfler:
Ein generalisierter Krampfanfall sieht dramatisch aus – und wir müssen meist schnell handeln. Was sind überhaupt die Ursachen und was tun wir? Welche Medikamente kann man geben und wieviel davon?
Wir besprechen diesen relativ häufigen Notfall mit PD. Dr. Simon Fandler. Um das Vorgehen nach einem abgelaufenen Anfall und die Unterscheidung verschiedener Formen (inkl. konvulsiver Synkope) geht es im zweiten Video.
Es gibt wenige Situationen, wo so viel von unserem sofortigen Handeln abhängt, wie beim akuten Beatmungsnotfall. Wenn der Patient / die Patientin am Beatungsgerät „crasht“ und die Hypoxie droht, gibt es viele Ursachen – und panisches Drehen an den Knöpfen des Beatmungsgerätes hilft selten weiter.
Deshalb gibt es das Akronym „DOPE“ für Ursachen von Beatmungsproblemen und „HAND“ als strukturierte Sofortmaßnahmen – diesmal als Shortcut!
Mehr Infos und genauere Erklärungen zum strukturierten Vorgehen bei diesen oft dramatischen Situationen gibt’s auch in unserem Video zum Thema.